Der Bundesverband wurde am 21.09.2021 in Hennef/Sieg gegründet und erfreut sich seit dem einem wachsenden Zuspruch. Dank einer engagierten Vorstandsarbeit, konnte der Verband in den letzten Jahren an Struktur und Präsenz zulegen. Dadurch gelang es, das Berufsbild der Sporttherapeut(inn)en in -forensischen- Psychiatrien zu stärken und bekannter zu machen, die Bundesfachtagung, als Kernstück der -forensisch- psychiatrischen Fortbildung auf dem Gebiet der Sporttherapie, zu erhalten und kontinuierlich auszubauen. Außerdem erfolgten erste Fassungen eines Rahmenkonzeptes "Forensischer Sporttherapie" sowie die Aufstellung von Qualitätsstandards sowie eine Empfehlung des Bundesverbandes zu Eingruppierungen von Sporttherapeut(inn)en im -forensisch- psychiatrischen Bereich. Momentan beschäftigen wir uns intensiv mit dem Entwurf eines Fortbildungscurriculums.
Der Verband sieht sich verpflichtet, Sporttherapeut(inn)en in psychiatrischen Einrichtungen, insbesondere im Maßregelvollzug, zu vertreten, ihre Anliegen und Fragestellungen aus der täglichen Arbeit aufzugreifen und ihnen mit öffentlicher Präsenz und Diskurs Anspruch und Gehör zu verschaffen. Dabei stützen wir uns auf die umfassenden Erfahrungen in der Praxis sowie auf wissenschaftliche Erkenntnisse. Insbesondere die Förderung von Forschung im Bereich -forensisch- psychiatrischer Sporttherapie und der daraus erwachsenden Erkenntnisse für die therapeutische Arbeit, bleibt ein vordergründiges Ziel des Verbands. Dies wird auch weiterhin unser Ansporn und Motivation sein.